Inspiration

Die Bücher dieser vier Autoren waren von Beginn meiner schriftstellerischen Karriere meine Inspiration.

Der Nachtzirkus – Erin Morgenstern

Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt. Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorgesehen war: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.

Ich bin ich aufs Tiefste von diesem Meisterwerk  beeindruckt.  Zauberei auf der einen Seite als ein technisches Handwerk und auf der anderen als einen intuitiven und fühlbaren Weg, die Welt zu beeinflussen, zu zeigen, ist für mich bis heute Kreativität und Fantasie in höchster Form.

Das Schneemädchen – Eowyn Ivey

Alaska in den 1920er Jahren: In dem Wunsch, neu anzufangen, zieht das kinderlose Paar Mabel und Jack nach Alaska. Das harte Leben in der Wildnis setzt den unerfahrenen Neusiedlern sehr zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt die beiden jedoch ein schon verloren geglaubter Übermut, und sie bauen zusammen ein Kind aus Schnee. Tags darauf entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen zwischen den Bäumen am Waldrand. Woher kommt das Kind? Wie kann es allein in der Wildnis überleben? Und was hat es mit den kleinen Fußspuren auf sich, die von Mabels und Jacks Blockhaus wegführen?

In kaum einem anderen Buch, dass ich je gelesen habe, wird eine einzige Stimmung so ausdauernd und gleichmäßig transportiert wie in diesem hier. Die Stille des Winters in diesem Buch ist so laut, dass sie einen förmlich anschreit. 

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen – Ali Shaw

Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda´s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten … und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas.
Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas’ Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.

Die gläserne Zerbrechlichkeit der Protagonistin spiegelt sich in jedem ihrer Worte. Ein naturnahes Märchen mit unaufdringlicher, aber starker Botschaft.

Die Zwillinge von Highgate – Audrey Niffenegger

Elspeth war Roberts große Liebe. Jetzt liegt sie auf Highgate, dem romantisch verwildertem Friedhof Londons. Doch Elspeth scheint lebendiger als je zuvor, denn die Erinnerungen sind stärker als der Tod. Robert riecht sie, spürt sie, spricht mit ihr. Es ist als lebe sie weiter und als sei ihr Tod nur ein böser Traum. Alle, die ihr nahestanden, geraten in ihren Bann. Bis ihre Nichten, die Zwillinge Valentina und Julia eine fatale Wette mit ihr eingehen. Vor der Kulisse des pulsierenden Londons erzählt Audrey Niffenegger aufwühlend, in zarten und manchmal dunklen Tönen, von der unstillbaren Sehnsucht, dem anderen ewig nahe zu sein. »Die Zwillinge von Highgate« ist Audrey Niffeneggers zweiter Roman und von noch größerer emotionaler Intensität wie ihr Weltbestseller »Die Frau des Zeitreisenden«.

 Dieser Roman hat meine Liebe zu London und seinen versteckten Ecken geweckt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dort vor fünf Jahren den Highgate-Friedhof besuchen durfte, wo diese herrlich melancholische Geschichte spielt.